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„Was für ein herrliches Winterwetter. Schau doch, wie schön die Sonne im Schnee glitzert. Wie kleine Diamanten, die der Himmel verloren hat.“, ihr Seufzen klingt so theatralisch wie Hamlet in seinen besten Zeiten.

„Ja, Liebling. Du hast recht. Lass uns doch eine Runde um den See drehen. Er ist jetzt sicher zugefroren. Du könntest mal wieder Schlittschuh fahren. Das machst du doch so gern.“, liebevoll streicht er der Frau über die blonden Haare und küsst sie auf ihre Wange.

„Lass das. Ich hasse das. Und du weißt das. Nimm meine Schlittschuhe mit. Ich möchte sie nicht tragen.“

„Ich komme, Schatz. Sei nicht böse auf mich. Ich berühre dich einfach so gern.“

Das Knirschen des Schnees begleitet ihr Schweigen. Aus der Ferne tönt Kinderlachen und das verhaltene Schimpfen der Eltern, die mit Schneebällen beworfen werden.

„Liebling. Was hältst du davon, wenn ich mich dort auf die Bank setze, während du Schlittschuh läufst? Ich bin nicht so talentiert und würde dir den Spaß rauben.“

„Auf dem See ist aber noch niemand. Ich glaube nicht, dass man ihn schon betreten darf. Ich bleibe lieber am Ufer. Schlittschuh kann ich immer noch laufen.“. Er spürte ihren giftigen Blick, ohne hinsehen zu müssen.

„Ich habe vorhin im Radio gehört, dass die Seen bereits betretbar sind. Gestern Nacht waren es -19 °C. Du bist sicher. Sei nicht so ängstlich. Wer weiß, wann du wieder Schlittschuh fahren kannst.“

„Na gut. Hier nimm meinen Schal. Er behindert mich beim Fahren.“

Nachdenklich sieht er der Frau nach, die er vor 25 Jahren geheiratet hatte. Hätte ich ihr sagen sollen, dass nur die Seen vor Stockholm gefroren sind? Egal.

„Hilfe. Hilf mir doch.“

Es dauerte nicht lange, bis wieder Ruhe eingekehrt ist. Nur aus der Ferne tönt das Kinderlachen und das verhaltene Schimpfen der Eltern, die mit Schneebällen beworfen werden.

Jetzt ein leckerer Kaffee. Bei den Temperaturen frieren einen ja die Zehen ein. Ein gemütlicher Nachmittag in meiner warmen Stube. Das muss Glück sein.