Herzlich willkommen
Schön, dass Sie hierhergefunden haben.
Ich bin eine Beobachterin der ungeschriebenen Gesetze des Alltags, eine Sammlerin von Momenten und eine chronische Nachdenkerin. Mein Kopf sortiert die Welt nicht in starre Schubladen, sondern in emotionale Wetterlagen. Denn das Leben ist selten nur eins: Es ist laut und leise, absurd und tiefgründig, bittersüß und verdammt komisch.
Mal schreibe ich literarische Kolumnen, dann wieder Poesie. Abwechslung pur, aber immer in Kürze, denn wenn ich eines liebe, dann die Kürze. Das spiegelt sich auch in meinen Texten: auf den Punkt gebracht und trotzdem vollständig.
Lotta Sommerfeld
Die Welt und ihre Absurditäten
Warum ich schreibe, werde ich oft gefragt. Die Antwort ist einfach: Ich habe nie etwas anderes gemacht. Bereits als Kind habe ich geschrieben, was das Zeug hält. Schwülstige Lieder über die indigene Bevölkerung Amerikas (Ja, ich liebte Winnetou heiß und innig.), Gedichte, Texte für die Frösi – eine Kinderzeitschrift der DDR. Kurz: Ich war schon immer eine Schreiberline.
Also studierte ich Germanistik und glaubte, auf diese Weise Schriftstellerin zu werden. Stattdessen brütete ich über Literaturtheorien, las Goethe und lernte Latein. Es war langweilig. Ich gebe es zu. Irgendwann schmiss ich hin und studierte Journalismus. Eine blöde Idee, denn wenn ich eines nicht kann: mit Menschen reden.
Auch hier endete meine Karriere relativ schnell. Und trotzdem: Ich schrieb weiter. Beobachtungen über den Alltag, Menschen und das Leben an sich. Das mache ich bis heute. Wenn ich schreibe, bin ich ich selbst. Das ist für mich Lohn genug.
Meine neuesten Texte
Was ist mein Grundthema?
Früher fühlte ich mich wie ein Schriftsteller-Bauchladen: Gefühlt schrieb ich über alles in jedem Genre. Die Genre-Vielfalt ist geblieben, aber ich habe meinen roten Faden gefunden. Warum das wichtig ist? Ganz einfach: Wer als intuitiver...
Dickdunstig
Wenn die Nächte kühler werden und Spinnen ihre Netze weben, hängt auch der Dickdunst über dem Boden. „Dickdunstig“ ist ein Wort, das Thomas Mann in seiner berühmten Novelle „Der Tod in Venedig“ erschuf. Er beschrieb damit die fiebrige,...
Nonsens
„Das ist doch Nonsens“, sagte meine Großmutter früher gern und brachte mich als Kind zum Grübeln. Heute weiß ich, dass sie meinte, ich würde Unfug reden. 😁 Was ich nicht wusste: „Nonsens“ stammt vom englischen Wort „nonsense“ bzw. „non...